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Aktuelles

Forscherstation wird zehn Jahre alt

Neugierde für Naturwissenschaften wecken – von Anfang an

Vor zehn Jahren hat die Klaus Tschira Stiftung die Forscherstation auf eigene Füße gestellt Interview mit Beate Spiegel und Petra Gürsching

Heidelberg. Die Forscherstation, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung, wird zehn Jahre alt. Ihr Ziel ist es, pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Kita und Grundschule für Naturwissenschaften zu begeistern, damit sie gemeinsam mit Kindern die Welt entdecken können. Dafür setzt die Forscherstation auf Fortbildungen, Experimentierideen, praxisbezogene Forschung sowie die Qualifizierung wissenschaftlichen Nachwuchses.

Beate Spiegel, Geschäftsführerin der Klaus Tschira Stiftung, und Petra Gürsching, Geschäftsführerin der Forscherstation, erklären, was die Einrichtung so besonders macht.

Zehn Jahre wird die Forscherstation alt. Wie ging das eigentlich los?

Beate Spiegel: Gefühlt gab es das Projekt von Beginn an bei der Stiftung. Uns ging es dabei stets darum, pädagogischen Fach- und Lehrkräften aus Kita und Grundschule die Scheu vor Naturwissenschaften zu nehmen. Es reihte sich dann über Jahre eine Projektförderung an die andere und vor zehn Jahren wurde die Forscherstation eine Ausgründung als gemeinnützige Gesellschaft mit begrenzter Haftung. Das entspricht unserem Ansatz: Projekte fangen klein an und können sich dann zu etwas Großem entwickeln. So wurde die Forscherstation zu einem Urgewächs der Stiftung, an dem sich exemplarisch zeigen lässt, was wir in Sachen früher Bildung erreichen möchten. 

Wie ist das konkrete Konzept entstanden?

Beate Spiegel: Auch da hatten wir viel freie Hand in der Entwicklung. Klaus Tschira wollte die Stiftung ganz eng mit dem Projekt verbunden wissen, um die Entwicklungsschritte begleiten zu können. Sein Traum war, mit der Stiftung lebenslanges Lernen zu begleiten: vom Kindergarten, über Explore Science, bis hin zum KlarText-Preis und zur Förderung von Spitzenforschung.

Was macht die Besonderheit aus?

Petra Gürsching: Kinder und Lehrkräfte können bei uns und durch uns erleben, dass Naturwissenschaft überall in unserem Alltag vorkommt, allein, wenn man ans Kochen oder Händewaschen denkt. Schon dabei geht es um Physik und Chemie.

Weckt das Interesse und die Neugier! Das war und ist unser Auftrag. Ich kam als Geschäftsführerin dazu, als die Projektphase zu Ende ging und die Ausgründung begann. Die Idee hat mich fasziniert und es war eine tolle Herausforderung, daraus ein Unternehmen mit entsprechenden Zielen und Strukturen zu entwickeln.

Was sind heute noch Alleinstellungsmerkmale?

Petra Gürsching: Dass das Kind im Mittelpunkt steht, obwohl die Zielgruppe pädagogische Fachkräfte sind. Wir gehen bei der Entwicklung von Angeboten stets von den Kindern und deren Bedürfnissen aus – entsprechend ihrer Altersgruppe. Und wir orientieren uns mit unseren Angeboten sehr stark am Berufsalltag und den Rahmenbedingungen der Fachkräfte.

Wir arbeiten mit Alltagsmaterialien, die auch in der Lebenswelt der Kinder vorkommen. Beispielsweise kann ich auf dem Spielplatz in einer Pfütze mit einem Stein und einem Blatt den Unterschied zwischen Schwimmen und Sinken entdecken.

Für mich ist ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal auch die alleinige Förderung durch die Stiftung. Wir können damit relativ unabhängig agieren, orientieren uns aber immer an den neuesten bildungswissenschaftlichen Standards. 

Wie hat sich die Bildungslandschaft in diesem Bereich im vergangenen Jahrzehnt entwickelt?

Petra Gürsching: Die Pisa-Studie hat schon einen Schock ausgelöst vor einigen Jahren, bei dem offenbar wurde, dass Deutschland bei der Bildung hinterherhinkt. Da wurde auf einmal frühkindliche Bildung, wenn auch stark auf Sprache bezogen, großgeschrieben. Dann kam die MINT-Initiative, also eine Initiative, um die Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu fördern. Mit beidem beschäftigen wir uns schon lange. Dann folgte das Thema Digitalisierung, das bei uns auch schon auf der Tagesordnung war. Unsere Besonderheit ist, dass wir zum Beispiel naturwissenschaftliches Lernen mit Sprachbildung verknüpfen. Dieser Blick über den Tellerrand macht uns aus. Wir knüpfen auch da an die Lebenswelt der Kinder an und denken vernetzt.

Was für Menschen sind im Team der Forscherstation?

Petra Gürsching: Derzeit sind wir 28 Mitarbeitende sowie einige studentische Hilfskräfte. Unser Team ist interdisziplinär aufgestellt. Wir haben Menschen aus den Natur- und Bildungswissenschaften dabei, aber auch Kita-Fachkräfte und Lehrkräfte aus der Schule. Das ist wirklich spannend, wie sich das unterschiedliche Know-how verknüpft und uns als Forscherstation voranbringt.

Beate Spiegel: Das Team ist langsam gewachsen, auch da war uns eine kontinuierliche Entwicklung, angepasst am Bedarf, wichtig.

Es gab und gibt wissenschaftliche Begleitung. Wie sieht das aus?

Petra Gürsching: Die Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule (PH) Heidelberg bestand von Anfang an. Dass unsere Angebote den neuesten wissenschaftlichen Standards entsprechen, ist uns immer noch sehr wichtig. Wir evaluieren all unsere Angebote. Da geht es natürlich um die Zufriedenheit der Teilnehmenden, aber auch um die Umsetzbarkeit des Gelernten. Wir sichern damit auch unser wichtiges Ziel: Die Professionalisierung der Fachkräfte. Wir fragen beispielsweise die Motivation und das Interesse an früher naturwissenschaftlicher Bildung am Anfang und am Schluss unserer Weiterbildungen ab und bringen in Erfahrung, ob das Handlungswissen gewachsen ist. Dabei zeigt sich, dass sich richtig was tut.

Wie ist das Feedback? Was bringt die Forscherstation den Teilnehmenden?

Petra Gürsching: Wir bekommen viel positive Resonanz für die Veranstaltungen und die Organisation. Viele beschreiben sich als mutiger und sicherer im Hinblick auf Naturwissenschaften oder sagen, sie würden sich jetzt eher trauen, passende Experimente in ihre Praxis in Kita oder Schule einzubauen oder Sprachbildung und naturwissenschaftliche Bildung zu verknüpfen.

Wie hat die Forscherstation die Zeit der Corona-Pandemie bewältigt? Von außen hatte man den Eindruck, die Forscherstation hat sich einmal kurz geschüttelt und dann weitergemacht.

Petra Gürsching: Natürlich wurden auch wir ins kalte Wasser geschmissen. Alle Angebote waren bis dahin ja in Präsenz. Aber wir haben tatsächlich nur kurz innegehalten und dann auf digital umgestellt. Das war eine enorme Herausforderung, vor allem weil unsere Angebote ja alle interaktiv sind und viel mit Materialien zu tun haben.

Kurz vor Corona hatten wir einen Teamworkshop, bei dem wir uns mit strategischen Themen auseinandersetzten. Jedes Jahr wollten wir uns demnach ein Thema mit Bezug auf die Bildungslandschaft besonders auf die Fahne schreiben und neue Angebote dazu entwickeln. Das erste Thema war Digitalisierung. Und zack waren wir mittendrin. Dabei geht es nicht nur um digitale Formate, sondern auch darum, sich damit auseinanderzusetzen, wie frühe naturwissenschaftliche Bildung mit Hilfe von digitalen Werkzeugen und Methoden stattfinden kann.

Was wird bleiben?

Petra Gürsching: Die digitalen Tools auf jeden Fall und der Umgang mit digitalen Medien auch. Aber wir werden keinesfalls nur noch digitale Formate anbieten. Es ist eine gute Ergänzung, aber wir werden versuchen, das Beste aus beiden Welten zu bekommen.

Wir haben vorher gehört, die Forscherstation war ein Pflänzchen, das wachsen und sich entwickeln durfte. Wohin wird das in den nächsten zehn Jahren gehen?

Beate Spiegel: Ich würde mir wünschen, dass die Forscherstation genauso stetig wächst und sich entwickelt wie bisher. Ohne Druck, im eigenen Tempo; man weiß, wenn es schnell gehen muss, kann man reagieren, aber ohne Aktionismus. Wir sind jetzt schon bekannter geworden und der Bekanntheitsgrad, auch in der Fläche, wird sicher zunehmen.

Kontakt:

Klaus Tschira Stiftung

Kirsten Baumbusch

Kommunikation

Telefon: 06221-533-177



Forscherstation

Dr. Katrin Schneider-Özbek

Leitung Kommunikation

Tel: 06221-43103-31

Hintergrund:

Die Klaus Tschira Stiftung

Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter: www.klaus-tschira-stiftung.de

Die Forscherstation, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum

für frühe naturwissenschaftliche Bildung gGmbH

Die Forscherstation, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung gGmbH mit Sitz in Heidelberg, wird von der Klaus Tschira Stiftung getragen. Ihr Ziel ist es, pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Kita und Grundschule für Naturwissenschaften zu begeistern und zu befähigen, damit sie gemeinsam mit Kindern die Welt entdecken. Dafür setzt die Forscherstation auf berufsbegleitende Fortbildungen, die Bereitstellung geeigneter Experimentierideen, praxisbezogene Forschung sowie die Qualifizierung wissenschaftlichen Nachwuchses. Dabei arbeitet die Forscherstation eng mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zusammen. Weitere Informationen unter: www.forscherstation.info

Gewinner des Kindergartenwettbewerbs gekürt

Digital der Welt auf der Spur: Kita-Wettbewerb der Forscherstation bei Explore Science 2022 in Mannheim

Mannheim/Heidelberg, 24.06.2022:

Wie sieht eigentlich eine Spinne aus, wenn sie stark vergrößert wird? Wie spinnt sie ihr Netz in Zeitraffer? Was glitzert im Stein so schön und was an der Muschel? Beim diesjährigen Kindergarten-Wettbewerb der Forscherstation bei Explore Science in Mannheim ging es darum, der Welt auch digital auf die Spur zu kommen. Insgesamt haben rund 130 Kinder aus neun Kitas aus der Region Rhein-Neckar bei den von der Klaus Tschira Stiftung getragenen naturwissenschaftlichen Erlebnistagen teilgenommen. Die Forscherstation richtet die Wettbewerbe für Kindergärten im Rahmen von Explore Science seit 2014 aus.

Platz 1 geht an den Evangelischen Kindergarten Regenbogen in Eberbach. Dort sind Kinder zwischen viereinhalb und sechs Jahren ihrem Forschergeist gefolgt und haben Naturmaterialien und Insekten ganz genau betrachtet. Sie haben Vermutungen aufgestellt, wo etwa der Samen im Zapfen verborgen sein könnte, und haben herausgefunden, wie es sich wirklich verhält. Zusätzlich konnten die Kinder einen „Tablet-Führerschein“ machen und dürfen damit diese elektronischen Geräte nun selbständig nutzen. Dem Kindergarten Regenbogen war dabei wichtig, dass Teilhabe und Interesse der Kinder gestärkt werden und sie ihre Kenntnisse über die belebte und unbelebte Natur auf eigene Faust erwerben und vertiefen. Als Preisgeld erhält die Kita 500 Euro sowie ein digitales Mikroskop.

Platz 2 und 3 haben digital dokumentierte Beiträge eingereicht. Mit einem Preisgeld von 300 Euro und einem digitalen Mikroskop geht der zweite Platz an den Fröbel Kindergarten am Pfalzplatz aus Mannheim. Auf dem dritten Platz wird die Kindertagesstätte „Guter Hirte“, ebenfalls in Mannheim, mit 200 Euro und einem digitalen Mikroskop bedacht. In beiden Einrichtungen hatten die Kinder großes Interesse an kleinen Krabblern: Mrs. Spaghettibein zog im Kinderhaus Fröbel vorübergehend in ein Terrarium ein. Die Kinder beobachteten die Spinne, schauten mit der Lupe ganz genau hin und fotografierten sie stark vergrößert mit dem Tablet. So fanden sie heraus, was eine Spinne frisst, wie sie ihr Netz spannt und am Ende konnten sie sogar beobachten, wie die Spinne Eier legt. In der Kita „Guter Hirte“ wurden im eigenen Garten mit Lupen, Behältern, einem Mikroskop und einer digitalen Kamera das Projekt Käfer, Schnecken und Raupen gestartet und sogar das Teichwasser beobachtet. Die Kindern konnten so ihnen alltäglich Vertrautes neu in den Fokus nehmen.

Jeweils 100 Euro erhalten folgender Einrichtungen für ihre Teilnahme: Der Evangelische Kindergarten Sinsheim-Steinsfurt; Kita Nordlicht aus Weinheim; der Evangelische Kindergarten aus Elmshausen; die Uni-Kita aus Kaiserslautern; das Kinderhaus Bromberger Baumgang aus Mannheim sowie das Kinderhaus Dresdener Straße aus Mannheim.

Die Vielfalt der Einreichungen habe eindrucksvoll gezeigt, wie man sich dem Thema Digitalisierung im Kindergarten nähern kann, freut sich das Team der Forscherstation. Es sei deutlich geworden, wie naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen digital unterstützt werden können und dadurch einen großen Beitrag zum selbstbestimmten forschenden Lernen leisten.

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Pressekontakt

Dr. Katrin Schneider-Özbek

Leitung Kommunikation

Forscherstation, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum

für frühe naturwissenschaftliche Bildung gGmbH

Tel.: 06221 / 43103-31

E-Mail: presse@forscherstation.info

Ganze Pressemitteilung zum Kindergartenwettbewerb bei Explore Science in Mannheim 2022

Die Forscherstation bei Explore Science 2022

Unsere ersten Workshops und Stationen bei der Explore Science im Mannheimer Luisenpark laufen! Noch bis Sonntag sind wir bei den naturwissenschaftlichen Erlebnistagen der Klaus Tschira Stiftung für Kinder und Jugendliche. Kommt vorbei und entdeckt, wie spannend das Thema "Digitale Welten" in Kita und Grundschule umgesetzt werden kann. Wir freuen uns auf euch!

Einweihung der Forscherstation in der Kita „Queich Hüpfer“

Spielerisch Naturwissenschaften entdecken: Einweihung der Forscherstation in der Kita „Queich Hüpfer“

Offenbach/Heidelberg, 20.06. 2022: Kaum ist die neue Forscherstation eröffnet, drängeln sich schon die ersten Kinder neugierig um den großen Tisch mit all den bunten Lernmaterialien. Es gibt eine Menge zu entdecken: Seit heute kann die Kita „Queich Hüpfer“ in Offenbach an der Queich mit einer offiziellen Forscherstation aufwarten. Den Fachkräften der Pfälzer Kita steht nun ein ganzes Regal voller Materialien, Bücher und Ideen zur Verfügung, um mit den Kindern Naturwissenschaften zu erkunden. Unterstützt wurde die Einrichtung der Forscherstation vom Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung in Heidelberg. Finanziell ermöglicht wurde sie durch die Klaus Tschira Stiftung.

Mit der Einrichtung der Forscherstation ist die bereits bestehende Sammlung der Kita an modernen Lernmaterialien um ein Vielfaches erweitert worden. Nun lassen sich damit Naturphänomene spielerisch und kindgerecht entdecken. So können die Kitakinder auf einer durchsichtigen Leuchtstaffelei Kunstwerke zum Erstrahlen bringen und dabei viel über Licht und Farben lernen. Ebenfalls sehr begehrt sind die neuen Lupen, mit denen die Kinder die bunte Vielfalt der Insektenwelt genau beobachten können.

„Wir möchten die Kinder darin unterstützen, frei und selbstbestimmt ihrem natürlichen Entdeckungsdrang nachzugehen“, erklärt Katja Hehl, die Leitung der Kita. Zusammen mit ihrem pädagogischen Team hat sie die Errichtung der Forscherstation engagiert vorangetrieben. Denn in der Kita im Landkreis Südliche Weinstraße wird frühe naturwissenschaftliche Bildung großgeschrieben: Mindestens einmal wöchentlich lädt eine pädagogische Fachkraft gruppenübergreifend zum gemeinsamen Entdecken ein. Ob beim gemeinsamen Windräder bauen oder Vögel beobachten: Der Spaß kommt nie zur kurz, immer geht es aber auch darum, mit den Kindern erste naturwissenschaftliche Vorgehensweisen zu erkunden.

Um die Kinder beim naturwissenschaftlichen Erkunden professionell begleiten zu können, haben die engagierten Erzieherinnen und Erzieher der Kita eine mehrtägige Fortbildung bei der Forscherstation in Heidelberg absolviert. Die dort gewonnenen Kompetenzen helfen ihnen dabei, die naturwissenschaftlichen Lernangebote im Einrichtungsalltag umzusetzen und die Kinder für Naturwissenschaften zu begeistern.

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PM Forscherstation Queich Hüpfer Offenbach

Einweihung der Forscherstation der Kita KiKu Rohrspatzen

Heidelberger Kitakinder entdecken die Welt: Einweihung der Forscherstation der Kita KiKu Rohrspatzen

Heidelberg, 2.6. 2022: Mutig taucht ein Mädchen beide Hände in das faszinierende Gemisch und strahlt dann bis über beide Ohren. So fühlt es sich also an, Naturwissenschaften hautnah und mit allen Sinnen zu entdecken. Ab sofort können die Kitakinder der „KiKu Rohrspatzen“ diese besondere Erfahrungen öfter machen: Denn heute hat die Rohrbacher Kita ihr erste eigene Forscherstation eingeweiht. Eine ganze Raumlandschaft voller Materialien und Bücher lädt die Kinder von nun an zum spielerischen Entdecken von Naturphänomenen ein.

Das Herzstück der neuen Forscherstation sind die zahlreichen Forscherkisten, die Anleitungen zum naturwissenschaftlichen Experimentieren enthalten, aber deren Inhalt auch zum freien Erkunden inspiriert. Neben einer umfangreichen Auswahl an detailreich illustrierten Sachbüchern zur Tierwelt findet sich in der neuen Forscherstation unter anderem auch ein Xylophon, um den Kindern die Welt des Klangs näherzubringen. Dass so viele hochwertige Materialien erworben werden konnten, ist einer großzügigen Spende der Klaus Tschira Stiftung zu verdanken. Diese hat die Förderung von Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik zum Ziel und die Patenschaft der Forscherstation der Rohrbacher Kita übernommen. Unterstützung bei der Einrichtung ihrer Forscherstation haben die KiKu Rohrspatzen zudem vom Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung erhalten, das seinen Sitz in Heidelberg hat.

Bereits am Tag der Einweihung der Forscherstation ging es hoch her. Während die Kinder aus einer Kitagruppen bunte Becher stapelten und so spielerisch erste Erfahrungen mit Statik, Stabilität und Balance sammelte, erprobte eine andere Gruppe das richtige Mischungsverhältnis aus Stärke und Wasser für einen Knetteig. „Wir wollen richtig durchstarten und frühe naturwissenschaftliche Bildung fest in unserem Kita-Alltag verankern“, verkündet die motivierte Einrichtungsleitung Christine Hoppe.

Hoppes pädagogisches Team hat die Einweihung der Forscherstation lange vorbereitet. Mit Sorgfalt wählte das engagierte Team die modernen Materialien und Bücher für die Forscherstation aus, die den Kindern möglichst lange Freude am Entdecken schenken sollen. Zudem bereiteten sich die Fachkräfte gezielt darauf vor, frühe naturwissenschaftliche Bildung kindgerecht zu vermitteln: Sie besuchten zunächst eine Fortbildung bei der Forscherstation in Heidelberg und erhielten dort fundierte und praxisnahe Anregungen für den Einrichtungsalltag.

Weitere Informationen zur Forscherstation, ihren kostenlosen Angeboten und zum Patenschaftsprogramm im Internet unter www.forscherstation.info

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Pressemittelung Kiku Rohrspatzen Heidelberg

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